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Vom Entlein zur Mode Ikone? Wie sich mein Stil ändert.


Seit einiger Zeit mache ich mir vermehrt Gedanken über den Stil meiner Kleidung, was steht mir, in welchen Klamotten fühle ich mich wohl und in welcher Frequenz schwingen sie.

 

Mehr über Stil, Stimmung, Farbtyp und die Frequenzen lest ihr unten. Doch erst einmal eine kleine Vorgeschichte zu meiner persönlichen Welt der Mode.

 

Als Jugendliche hatte ich so überhaupt kein Interesse an mir und meiner Kleidung. Damals war ich ziemlich Aggro drauf und achtete wenig auf mich. Es war mir schlichtweg egal. Dennoch habe ich auch damit oder gerade deswegen einige Richtungen in die Welt gesetzt.

 

Es dauerte ein paar Jahre, bis ich heraus fand, dass ich einfach nicht gelernt hatte mir etwas wert zu sein. Selbstwert war für mich ein Fremdwort und so sah auch meine Kleidung aus.

 

Erst durch meine Tochter änderte sich das. Ihr Interesse an Mode und Schönheit weckte auch mein Bedürfnis mich selbst zu entdecken.

 

Ich experimentierte, trug verschiedene Stile, wechselte von Boho, ganz buntem Hippie Style, Elfenmänteln zu Jeans, Jogginghosen, bodenlangen Kleidern. Ich trug Hüte und Mützen, sexy Metal Outfits mit viel Leder und Korsetts.

 

Anfangs hatte ich dabei von Nachhaltigkeit noch keine Ahnung. Das änderte sich, als ich meine eigene Selbstversorgung betrieb. Wie schön wäre es, die Klamotten auch selbst herzustellen? Die Phase der Suche begann. 

 

Schneidern ist nicht mein Ding, ich mag Stoffe, doch ich habe keinerlei Geduld sie zu einem Stück zusammen zu pfriemeln. Also widmete ich mich der Wolle. 

 

 

Ich lernte zu filzen, zu spinnen und zu färben. Verstrickte meine eigenen Garne zu Socken, Pullovern, Kleidern. 

 

Dadurch lernte ich das Tragegefühl von bewusst hergestellter, ökologischer Kleidung so zu schätzen, dass ich nichts anderes mehr wollte.

 

Farbtyp

 

Selbst bewusst werden zeigte sich in mir auch in dem Wunsch meinen Kleidungsstil zu finden.

Ich stellte fest, dass ich nie darüber nachgedacht hatte, was ich denn gerne trug. Worin ich mich richtig wohl fühlte und welcher Farbtyp ich eigentlich bin.

 

Die Farbtypen richten sich nach den Jahreszeiten, wobei es vorwiegend Mischtypen gibt.

Ich selbst ordne mich eindeutig dem Wintertyp zu, habe aber auch etwas vom Herbst und vom Frühling.

 

Meine liebsten Farben sind kühl, Blau, Grau, Lila, Pink aber auch pastellige Farben, Beige und moosiges Grün mag ich gern. 

 

Stimmungen

 

Farben spiegeln für mich auch Stimmungen. Bin ich müde und mir ist kalt, liebe ich eher die warmen Töne. Im Sommer trage ich lieber kühles Blau in allen Schattierungen und bei trübem Wetter auch weiches Rosé.

 

Stil

 

Vom Stil her bin ich eher der sportliche Typ. Bodenlange Kleider sind nicht mein Fall. Ich mag es sehr kurz, dann kommen meine langen Beine klasse zur Geltung. Pullover dürfen bei mir etwas länger sein und über das Gesäß gehen oder sie bleiben über der Hüfte, cropped und ich trage sie über ein längeres Shirt. 

Hosen dürfen leicht sein, am liebsten Leggings. An den Füßen mag ich Stulpen, im Sommer leicht angedeutet und im Winter gerne kniehoch. Lagenlook liebe ich vor allem in Winter. Basicteile brauche ich zum kombinieren meiner schönen handgestrickten Tücher.

 

Bei Jacken habe ich so gar keinen Plan. Einerseits sollen sie praktisch sein, mit vielen Taschen, andererseits schön und sich meinem Outfit anpassen. Nun gut, da kommt mir bestimmt noch eine Idee.

 

Frequenz

 

Seit ich mich mit Frequenzen und Energien beschäftige, kommt bei mir kein Kleidungsstück aus Massenproduktion mehr ins Haus.

Auch unsere Kleidung hat eine Frequenz, die bei der Herstellung bestimmt wird. Wie fühlen sich die Menschen, die meinen Stoff produzieren? Wie fühlen sich die Näherinnen, die jeden Tag die gleich Handlung mehrere hundert Mal ausüben? Welche Schwingungen geben sie dem Kleidungsstück mit? 

 

Ökologische Produkte schwingen höher und da ich mich gerne in höheren Frequenzbereichen aufhalte und mich dort auch wohler fühle, kommen nur nachhaltige Kleidungsstücke, von kleinen Labeln, mit Liebe gemacht in Frage.

Wichtig ist mir dabei nicht, dass die Stoffe ein Biozertifikat haben, sondern dass die Herstellungskette nachgewiesen werden kann und sie fair gehandelt wurden. 

Ich möchte wenige, gut kombinierbare Kleidungsstücke, die meinen Bus nicht überfüllen, in denen ich mich zu Hause fühle und die meine natürliche Schönheit unterstreichen. Gleichzeitig dürfen sie natürlich praktisch sein und am Nutzen einer Ski- oder Outdoorjacke komme natürlich auch ich nicht vorbei. 

Ich liebe es auch in Second Hand Läden zu stöbern, denn dort findet man oft kleine, nachhaltige Label zu einem günstigen Preis. 

 

Ich werde euch weiter berichten, bei welchen Labeln ich fündig geworden bin und wie mir die Stücke gefallen.

 

Auf meiner Wunschliste stehen momentan: 

- ein bequemer Jogginganzug oder Schlafanzug für unterwegs

- Basicoberteile die etwas länger sind

- Leggings, die sich gut tragen für den Sommer

- Stulpen für die wärmere Jahreszeit

 

danke für's Lesen und wenn ihr Tipps habt, immer gerne.

Eure Tina

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