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13. Februar, Schnee, Kälte und ich im Wandel....

Lange schon hadere ich mit mir, wegen meinem Blog, meiner Website. 

 

Auf der rechten Schulter sitzt eine kleine Elfe, sie plappert auf mich ein, "du musst das professionell machen, guck dir andere an, die haben richtig Erfolg damit, du musst was liefern. So geht das nie voran, das will doch keiner sehen."

 

Auf meiner anderen Schulter sitzt auch eine Elfe, im weißen Spitzenkleid. Sie grinst und flüstert mir leise ins Ohr, "aber Tina, es ist dein Blog, du kannst hier machen was du willst und du willst deinen Weg beschreiben und nicht die 5 besten Tipps heraushauen. Sprüche anderer Menschen gibt es hier eben auch nicht, dafür gibt es dich und deinen Wandel und was bitte willst du mit Menschen, die sich keine Zeit für dich nehmen, die nur 5 Tipps überfliegen wollen und weiter rennen, die nächsten Infos konsumieren? "

Ich nicke unmerklich. Ja, mein Weg, er geht nicht eben und es ist nicht mit 5 Tipps getan, es sind jeden Tag kleine Schritte, oft wiederholen sie sich. Ich bin stolz auf diese kleinen Schritte, stolz auf mich. 55 Jahre Konditionierung wischt man eben nicht einfach so weg.

 

Ich halte kurz inne. Ich sitze hier, die Sonne scheint herein, ich schreibe diese Zeilen an meinem neuen Mac, er macht mir Spaß und ich bin voller Dankbarkeit für die Wunder, die das Leben mir schenkt.🙏🏻

 

Neben mir liegt eine Liste, voll geschrieben mit folgenden Schritten, die alle ihre Zeit brauchen, die Gedanken hervorholen oder Recherche benötigen.

 

Was kann ich heute für mich und meinen Weg tun?

 

Ich entscheide mich, noch authentischer zu sein. 

 

Ich entscheide mich, an mich zu glauben, an meine Träume, die ein Leben lang in mir sind und ich weiß, das Wie wird sich finden. Wenn ich fest daran glaube, dass mein Inneres den Weg kennt, dann kann ich meine Ziele vor mir sehen. Ich muss jetzt noch nicht wissen, wie ich dahin komme, alles was ich tun kann ist der erste Schritt.

 

Ich betrachte die Liste. 

 

Das Handy, ein wichtiger Punkt, erledigt, ich freu mich darauf. 😍

 

Ich liebe es Videos zu machen, Bilder und Storys, ich liebe es zu berichten. Das habe ich immer getan, schon als Kind und warum sollte ich mir das denn heute verbieten, frage ich mich. Ich suche nach etwas Sinnvollem. Was kann ich für andere Menschen tun?

 

Warum reicht es denn nicht, dass ich berichte, über Themen, die ich für wichtig halte, über Dinge die ich entdecke? Vielleicht ist es genau das und ich nehme es nicht an, weil ich denke, es ist nicht genug.

 

Ich schreibe mir diesen Punkt auf einen Zettel, nachher werde ich mein Zukunfts Ich befragen. Ich liebe diese Übung.

 

Jetzt gibt es Kaffee und einen Snack. Danach nehme ich mir eine Kiste vor. Sortieren, brauche ich das noch? Kann das weg? Auch ein Punkt auf meiner Liste. 

 

Ich berichte euch weiter, ich merke, dass es mir viel mehr Spaß macht. Ich bin eben niemand der sich ständig kurz fasst. 😘

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