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Der Morgen an dem sich alles änderte,

war der Morgen, an dem ich beschloss nicht mehr zu kämpfen.

 

Bis dato hatte ich den Dingen, die seit meiner Jugend in meinem Körper geschahen nie wirklich große Beachtung zuteil werden lassen. Wenn ich es ignoriere wird es schon wieder gehen. Es ging nicht.

 

Als erstes wurde mir damals eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse diagnostiziert, welche in einer Teil OP endete. Etwas später kam eine Hormonstörung dazu, Eisenmangel folgte, Nahrungsmittelunvertäglichkeiten, Angststörung und schließlich eine HPU. Hämo-Pyrrollaktam-Urie ist eine Stoffwechselstörung die den Häm Stoffwechsel beeinträchtigt und sich als Entgiftungsstörung äußert.

 

Ich erfuhr, dass alle meine bisherigen Symptome in der HPU vertreten sind.

 

Was will meine Seele mir damit sagen?

 

Ich möchte heute nicht über Symptome sprechen, dazu kann ich euch eine Seite empfehlen.

 

An jenem Morgen entschied ich, der Sache auf den Grund zu gehen, mich zu informieren aber vor Allem die seelischen Ursachen zu finden.

 

Statt meterlangen Text schreibe ich euch einfach meine Erkenntnisse, okay?

 

Ich hatte mich entschieden, zu glauben, dass ich nicht geliebt bin und nicht dazu gehöre.

 

Das passierte schon früh in meiner Kindheit, wenn nicht sogar schon im Mutterleib.

 

Natürlich, es hatte einige Weil's gegeben aber die Entscheidung lag dennoch bei mir.

 

Autoimmunerkrankungen, man zerstört sich selbst. Warum und Wie?

 

Ich gestand mir ein, dass ich mein Leben lang auf der Suche war, nach mir, nach Etwas, dass mich berührt. Doch wenn es sich zeigte, konnte ich es nicht lieben, erlaubte ich mir nicht es zu sein und redete mir ein, es nicht sein zu dürfen.

 

Dabei merkte ich gar nicht, wie mich das Leben immer wieder auf den richtigen Pfad führen wollte.

 

Von Anfang an hatte ich dem Leben nicht vertraut und natürlich sieht man dann seinen Weg nicht.

 

Punkt 1 auf meiner Liste: mir vertrauen, dem Leben vertrauen, meinen Träumen vertrauen, meiner inneren Stimme vertrauen, der Liebe vertrauen und nicht der Angst.

 

Im Laufe der Jahre glaubte ich, mich mehr und mehr zurückziehen zu müssen. Angststörung war die Folge, Schleimhautreizungen, Unverträglichkeiten. Ich vertrage mich nicht. Na klasse.

 

Jetzt ist der Punkt an dem es reicht. Was will ich in ein paar Jahren auf keinen Fall sagen? Ich habe es nicht versucht, ich hatte Schiss, ich bin nicht los gefahren, habe nicht geschrieben, nicht berichtet, nicht gelebt.

 

Es reicht eben nicht Dinge zu wissen oder sie im Inneren zu erkennen, der Weg liegt darin Dinge zu verändern, im Innen und im Außen.

 

Wo ich gerade stehe? Vor einer Geburt könnte man sagen, meiner Geburt, bei der ich aber nicht ahnungslos und voller Neugier hier lande sondern mit all dem Mist im Gepäck und all den Erfahrungen. Dieses abgespeicherte Zeug sollte ich nun schleunigst vergessen, hahaaaaa. Die eigene Story neu schreiben, geht das?

 

Schaffe ich das?

 

Seid gespannt, Eure Tina.

 

 

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