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3 Dinge, die ich für meinen Wandel geändert habe.

Seit ich denken kann, sehe ich mich als reisende Autorin, berichtend, in der Natur unterwegs, mit meinem Van.🚐

 

Ende 2019, als ich mein Leben genauer betrachtete, stellte ich fest, dass dieser Traum nicht in Erfüllung gegangen war.

 

Anfangs sagte ich mir, hmmm, sollte wohl nicht sein. Aber das fühlte sich keineswegs gut an. Ich beschloss also zu schauen, was es damit auf sich hat. Wer entscheidet eigentlich, ob etwas sein soll?

 

Ich erkannte ziemlich schnell, dass Ich diejenige bin.

Wenn man erst einmal weiß, dass im Außen genau das auftaucht, was man im Innen ist oder sich traut zu sein, versteht man, wie das mit dem soll so sein oder nicht funktioniert. Energie eben.

 

Wenn ich nicht daran glaube wird es auch keine Wirklichkeit. Das habe ich noch an anderen Stellen meines Lebens festgestellt, aber dazu ein andermal mehr.

 

Ich ging also erst einmal zurück in meine Kindheit und suchte nach den Momenten, in denen ich entschieden hatte, das nicht sein zu können.

 

Wie gesagt, es geht nicht um Schuld sondern um Erkennen.

 

Ich entdeckte, dass ich als Kind Worte hundertmal schreiben musste, damit meine Handschrift dem entsprach, was gefordert wurde und es keine Fehler mehr gab. Als Skorpionkind konnte und kann ich extrem bockig sein. Also entschied ich damals, ich bin nicht gut genug für dieses Geschreibe.

 

Ich entdeckte auch, dass was ich zu berichten hatte, nicht gehört werden wollte. Das es nicht sicher war ich zu sein, das meine Worte sich nicht gehörten. So begann ich zu schweigen und glaubte auf dem falschen Planeten gelandet zu sein.

 

Im Grunde fiel mir dabei auf, dass ich für rein gar nichts gut genug gewesen bin. Erschreckend. Die Worte "du bist zu blöööööde" waberten vor meinem inneren Auge herum. Sie steckten in einer Seifenblase.💭 Ich nahm eine Nadel und stach hinein. Ha, wäre doch gelacht, wenn ich mich von uralten Seifenblasen von meinem Traum abbringen lasse.

 

Als Schritt 1 änderte ich diese Entscheidungen, schriftlich. Ich führe ein großes Tagebuch des Wandels. 📔

 

Seit vielen Jahren schon schrieb ich immer wieder, Blogs, Texte, Bücher. Das Schreiben und Berichten war also stets an meiner Seite. Doch hatte ich bisher nie einen richtigen Plan oder ich legte mich einfach nicht fest.

 

Denn wenn es nicht sicher ist Ich zu sein, kann ich auch nicht berichten was ich möchte. Also suchte ich folglich im Außen nach Themen, die ich gefahrlos in die Welt bringen konnte, die mir aber nicht entsprachen.

 

Mich wieder sicher mit mir selbst zu fühlen, mir zu vertrauen war mein Schritt 2 in die richtige Richtung. Es ist sicher ich zu sein!

 

 

Plötzlich fiel es mir wirklich leichter mich zu entscheiden. Denn, wo es keine Entscheidung gibt, gibt es kein Ziel und keinen Erfolg.

 

Jetzt sollte es doch klappen oder doch nicht?

 

Als ich die Ziele näher betrachtete, entdeckte ich dabei auch meine Komfortzone, liebevoll Godo genannt. Godo ritt auf dem Rücken der Angst 🐴 durch mein Leben und wenn ich ihn nicht beachtete, strafte er mich mit Lustlosigkeit.

 

Da ich mich damit aber nicht mehr abfinden wollte, forschte ich nach. Tatsächlich, Angst und Lustlosigkeit sind Warnsignale unseres Gehirns, die uns lediglich sagen, dass ab hier keine Garantie für Sicherheit mehr gegeben werden kann.

 

Ich singe hier gerade ein Loblied auf die Hirnforschung, 👨‍🎤 denn ohne dieses Wissen hätte ich wohl noch ewig herum probiert.

 

Genau so wie mit der Frage, warum ich immer in alte Muster zurück falle.

 

Die Antwort kam zu mir in Form von Dr. Joe Dispenza. Seine Kurse liefen mir geradezu vor die Füße.

 

Wenn ich also meine Story umschreiben will, dann darf ich mich zuerst fühlen, wie jemand, der so lebt wie ich es möchte. Schritt 3 😍

 

 

Klar, ging es mir sofort durch den Kopf. Ich wusste ja gar nicht, wie man sich mit Schreiben fühlen darf, genausowenig wie mit Liebe, mit Geld und anderen wichtigen Dingen. Eieieiei, ein weites Feld.....

 

Der Tipp ist hier wirklich in eine Meditation zu gehen und sich vorzustellen, wie ich erfolgreich in meinem neuen Leben angekommen bin.

 

Erst, wenn ich dieses Gefühl mit mir aus der Meditation ins Außen nehme, erfolgt wirklicher Wandel.

 

Ich sag euch, das war so so schön. Jetzt, wo ich das Gefühl kenne, kann ich es in meinen Tag einbauen, es immer wieder zurück holen, egal, wo ich momentan stehe. Es war so wichtig zu wissen, dass meine Gefühle entkoppelt sind von Dingen die im Außen geschehen.

 

Natürlich darf ich diese Übung mit Disziplin in mein Leben einbauen. Ja, schon wieder diese Disziplin 👻.

Es ist eben nicht mit einmal getan, sondern die Regelmäßigkeit bringt hier den Erfolg. Wenn ich mich nach ein zwei Tagen wieder ins alte Muster fallen lasse, sehe ich meine Komfortzone grinsen.

 

Sobald das neue Muster in Fleisch und Blut übergegangen ist, bin ich der neue Mensch, der ich sein möchte. Meine Entscheidung für mein Leben.

 

Hört sich das nicht genial an? Da ist doch ein bisschen Disziplin gar nicht so schlimm.

 

 

 

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