· 

Warum will ich das?

Auf der Suche nach meiner Berufung wurde ich von meinem Inneren immer tiefer in Bereiche geführt, die mir Aufschluss gaben über mein Warum.

 

Die Frage nach dem Warum zu stellen ist klever, denn so kommt man tatsächlich den ursprünglichen Ideen auf die Spur.

 

Steckt nur Geld dahinter, ist es definitiv nicht die wirkliche Passion.

 

Ich habe an mir festgestellt, dass ich versuche perfekt zu sein, dass ich mich immer rechtfertige und dass ich Dinge nicht sage, die ich total cool finde, aus Angst davor ausgelacht zu werden.

 

Denn in meiner Kindheit wurde ich gedemütigt, durch eben Auslachen, Zurechtweisen, ich solle doch erst mal genau lernen bevor ich etwas sage.

 

Also wurde ich still und probierte mich nicht mehr aus.

 

Jetzt aber, ich hatte die Dinge ja hervor gerufen, konnte ich nicht darüber hinweg gehen.

 

Nun, meist verfallen wir ja hier in Schuldzuweisungen aber glaubt mir, dadurch kommt man überhaupt nicht weiter. Es gibt keine Schuld, es war einfach eine Lernerfahrung, die wir eben gemacht haben.

 

Für mich hat hier am besten funktioniert zu sagen, hej, ich bin erwachsen, ich mache mir jetzt neue Regeln und schreibe mein Drehbuch um.

 

Ich bin gar nicht hier, um haarklein Dinge zu erklären. Ich entdecke und berichte, darüber, was alles möglich ist und jeder muss für sich entscheiden, was er davon verwendet.

 

Ich berichte darüber, was mir hilft und wie es für mich geht und helfe damit anderen.

 

Es war und ist nicht meine Intension etwas perfekt zu erklären. Dafür gibt es andere Menschen, die das richtig gut können und die das auch machen möchten.

 

Auf dem Weg ins authentisch sein hat mir diese Erkenntnis so sehr geholfen. Ich brauch gar nicht alles 100% wissen, ich sage einfach meine verrückten Ideen und daraus entwickeln sich Dinge, für mich und oder für andere Menschen.

 

Genau das ist es, was ich als Kind getan habe. Ich bin losgezogen, Dinge und Orte zu erkunden und habe dann berichtet.

 

Wenn ich irgendwo bin, wo es mir gefällt, erzähle ich davon. Wenn ich etwas finde, was mir hilft, erzähle ich davon. Nein, ich bin nicht hier, um es zu studieren, ich zeige auf.

 

Das zu erkennen, hat mich lange der angenommene Perfektionismus abgehalten und die Angst vor Demütigung, nicht richtig zu sein, weil ja scheinbar alle perfekt sind.

 

Dabei leiden so viele unter dem perfekt sein müssen. Ich höre auf damit und schreibe meine Story neu.

 

Ich bin die, die verrückte Ideen hat, die unkonventionelle Dinge liebt, die es ästhetisch schön aber nicht perfekt haben möchte.

 

Ich bin die, die von genau solchen Projekten berichtet und damit andere Menschen motiviert kleine oder größere Änderungen vorzunehmen.

 

Das ist mein Weg des Wandels, wo aus einem kleinen Warum ein Umbruch wird und ich zu mir finde, in mein authentisches Sein.

Ich freue mich, dass ihr diesen Weg begleitet, unterstützt und ich euch vielleicht inspirieren kann euer eigenes Drehbuch zu hinterfragen und zu ändern.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0