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Kräuterküche - Brötchen mit Holunderblüten

Ich liebe Holunderblüten, der Duft und ihr magisches Wesen faszinieren mich. Früher habe ich all die bekannten Rezepte daraus hergestellt. Heute, in low shugar Zeiten beschränke ich mich auf einen ordentlichen Vorrat für Tee und eingelegt in Essig.

 

Das kann doch nicht alles sein, die Blüten haben weitere Erforschung meinerseits verdient. So geschah es, dass ich genüsslich in mein morgendliches Brötchen biss und ein klitzekleiner Impuls sich zeigte.

 

Sofort wurde der Plan geschmiedet und Blüten mussten her. Ich fuhr ein Stück raus aus der Stadt, in die Nähe von Kleinbeeren. Dort hatte ich schon früher Holunder gesammelt.

 

Ja, er stand in voller Blüte, so viele Büsche und alle dufteten im leichten Windhauch vor sich hin. Ich nahm ein paar Blüten mit nach Hause.

 

Vergesst nie euch bei dem Strauch zu bedanken. 🙏

Mein Rezept heute besteht aus:

 

meinem Brötchenteig, den ich in einem Blogpost und in einem Video beschrieben habe.

Dazu kommen abgezupfte Blüten von 5 Dolden Holunder.

 

Verarbeitung:

während ich den morgendlichen Teig zu Brötchen forme, knete ich in jedes Brötchen Holunderblüten mit ein.

Der weitere Vorgang bleibt gleich wie im Post oder Video beschrieben.

 

Mein Tipp: die Blüten auf der Kruste verlieren durch die Hitze ihr Aroma, deshalb besser in das Innere des Brötchens einarbeiten. Dort ist nach dem Backen ein ganz zartes Holunderaroma zu riechen, wirklich magisch.

Die gesamte Dolde besteht aus kleinen Einzeldolden, die auf dünnen grünen Stängeln die winzigen Blüten tragen. Es ist nicht schlimm, wenn die dünnen grünen Stängel an den Einzelblüten verbleiben. Alle grünen Teile, Rinde und Beeren des Holunders enthalten das leicht giftige Glykosid Sambunigrin welches ab 76,3 Grad zersetzt wird.

Ich wünsche euch ein magisches Frühstück.

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