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Skorpion Vollmond im Mai

Warum hat der Mond eigentlich solch eine faszinierende Wirkung auf uns?

Vielleicht weil sich so viele Mythen und Geschichten um ihn ranken, er die weibliche Kraft symbolisiert, die Mondin, geheimnisvoll auf uns herab blickt, uns manchmal aus dem Schlaf holt, um sie zu betrachten oder uns erinnert, einmal wild und frei zu sein.

 

Am 7. Mai 12:45 Uhr steht der Vollmond im Skorpion und dieses Jahr ist er für mich ganz besonders. Man sagt er ist erdnah, das bedeutet wir nehmen ihn viel viel größer wahr.

Vor Jahren, ich kam nachts nach Hause und mein Blick fiel über die Felder. Da stand er, riesig und schön. Im ersten Moment überkam mich eine Angst, er schien sich auf mich zu zu bewegen, doch dann stellte sich Neugier ein. Wie wäre es, ich könnte mal aufspringen und mit fliegen, einen Zyklus lang seine wilden Täler erkunden und mich frei und unbekümmert tragen lassen.

 

Letzten Monat dann hab ich es gewagt, eine Vollmondwanderung an einem Fließ entlang, einsam, still, mitten in wilder Natur. Ja, ich hatte eine scheiß Angst. Was wenn ein Wildschwein aus dem Dickicht auf mich zu rast? Nichts ist passiert und nach einer Weile konnte ich die Magie genießen.

 

Der Skorpionvollmond liegt mir natürlich am Herzen, als Skorpionin ist es der wichtigste Mond im Jahr. In dieser Nacht haben alle gesammelten Kräuter magische Kräfte. Früher gingen die Kräuterfrauen hinaus um zu sammeln. Wurzeln, aber auch alle anderen Pflanzenteile schenken uns in dieser Nacht die volle Power.

 

Ich oute mich mal, ich arbeite seit Jahren mit dem Mondkalender von Paungger Poppe. Ihre Bücher haben mir geholfen das alte Wissen in mir wieder zu entdecken.

 

Der Mondladen ist sehenswert und ich werde ihn bestimmt noch einmal besuchen.

 

Was ist nun so besonders am Vollmond im Skorpion?

 

Er steht für Intensität, für Loslassen und Neubeginn, er verkörpert unsere wilde Natur, das Innere wird nach Außen gekehrt, wir leben unsere verborgenen Schätze, die Ekstase, die Lust und unseren tiefen inneren Schmerz.

 

Transformation kann geschehen wenn wir an Vollmond tanzen, in Trance, uns hingebend an all diese Emotionen, die wir sonst verstecken. Im Tanz können wir sie erleben und heilen.

 

Früher wurden dazu aphrodisierende Kräuter in den Trunk gemischt. Sie ermöglichten uns die dunkle Seite zu erleben. Guarana oder Pilze, Avocado, Gewürze.

Ich bevorzuge Trommeln, die seit jeher eingesetzt wurden für rhythmische Tänze, die puschen uns in immer wildere Tänze, wenn wir es uns erlauben. Ich bin.

 

Ein wundererbarer Song dazu ist Africa von Rose Laurence

 

Na, habt ihr jetzt Ideen bekommen, Bilder steigen auf von Festen im Freien. Ja, auch Lust gehörte dazu. Für mich ist dieses Wort kein Tabu sondern eine Entdeckungsreise meiner Bedürfnisse und ein kennen lernen meiner wilden Frau. Grenzen Überschreiten und Altes gehen lassen sind die Möglichkeiten, die der Skorpionvollmond uns bietet.

 

Seid ihr bereit euch zu fragen:

Was kann ich jetzt gehen lassen? Woran halte ich noch fest?

Was sind meine verborgenen Sehnsüchte?

Fühle ich mich verbunden mit der Erde und zeige mich so wie ich bin?

 

 

Mein Tag begann mit einem für mich schönen Ritual, meinen Karten. Oben seht ihr das Bild. Der Turm in der Mitte symbolisiert meine Aufgabe, die Mauern, die Isolation wahr zu nehmen. Seht ihr den Rat der Raben, ändere etwas, Neubeginn. Gehe weiter den Weg des offenen Herzens.

 

Die Rune Isa, die sich spontan dazu legte zeigt mir Ruhe an, alles entwickelt sich, ich sehe zu und ich Bin! Die Elfen sind schlau, sie wissen, alles hat seine Zeit und die Zukunft, die sich mein Herz so sehr wünscht ist bereits vorhanden. Ich muss nichts weiter tun als an sie glauben, damit sie in mein Leben kommen kann.

 

Wenn die Resonanz und der Fokus stimmt, können wir uns ruhig zurück lehnen und genießen, im so sein, im Glück, welches wir bereits erleben, über uns, in uns, um uns.

 

Na, ein wenig Abenteuerlust bekommen?

 

 

 

 

 

 

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