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Beltaine Dinner Sellerieschnitzel

Heute mache ich noch einmal einen Abstecher zu meinem Beltainefest 2020. Im Vorfeld habe ich überlegt, was ich kochen will. Ja, Waldmeister wäre toll gewesen, habe ich aber keinen bekommen. Also ab in die Vorratskammer und tatsächlich, es lagerte noch ein Knollenselerie einsam im Schrank.

 

Für das Rezept wurde er geschält, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser ca 6-8 Minuten bissfest gegart. Da müsst ihr wirklich gucken, er darf nicht zu weich sein.

Während die Selleriescheiben im Topf vor sich hin garten kam die Panade dran. Ein Ei in einen Teller schlagen, verquirlen und mit Pfeffer würzen. In einen zweiten Teller gab ich etwas Brösel aus Mais, meiner ist von Bauck, etwas Kartoffelmehl, damit es besser bindet. Hier könnt ihr jedes Mehl verwenden, ich finde Kartoffelmehl gut, es rieselt nicht so sondern ist eher anhaftend in der Konsistenz.

Die beiden habe ich gut miteinander vermengt. Dazu kam ein Teelöffel gerösteter Sesam, der auch untergehoben wurde.

Mittlerweile konnte ich den fertigen Sellerie vom Herd nehmen, abgießen und die Scheiben auf ein Küchentuch legen. Sie sollten nicht zu nass sein. Einzeln passierten sie jetzt den Eiteller, wurden gewendet und durften sich wie kleine Schweinchen im Brösel wälzen. Und ab in die Pfanne, die schon mit heißem Kokosfett wartete.

Ich brate sie bei mittlerer Hitze, damit sie nicht gleich verbrennen. Bei jeder Portion gebe ich wieder Fett dazu, die Brösel saugen ganz schön was weg.

 

Ein Dip durfte auch nicht fehlen. Meiner ging so:

Frischkäse und Schmand gingen eine innige Liaison ein, Pfeffer, Salz, edelsüßer Paprika, Bockshornklee hüpften von der Liebe der beiden angezogen in die Schüssel. Knoblauch, in Stückchen und zerdrückt folgte und schließlich kleingehackte Kräuter, nach Gusto. Sie verschmolzen geradezu miteinander.

Ja, was soll ich sagen, so landete der einsame Sellerie in Brösel und Ei gebadet zusammen mit dem Dip genüsslich in meinem Mund.

Guten Appetit

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