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Grüne Woche Berlin Teil 2

Dieses Schokoladen Tor und andere kulinarische Highlights überraschten mich bei meinem zweiten Besuch der Grünen Woche 2020.

 

Bevor ich in die Tierhalle weiter zog gab es viel zu entdecken. Eine kulinarische Weltreise sozusagen, denn das geht auf der Messe ganz wunderbar. Man kann mal eben von Berlin nach Hessen hüpfen oder gar in die Mongolei. Ich war in Russland, in Österreich, der Schweiz und in manch anderer Region unserer Erde. Das alles an einem Tag und ganz ohne Zauberstab.

Im Video könnt ihr einen Teil meines Rundganges mit erleben.

Vieles habe ich für mich ganz persönlich erkundet, den Fisch in Mecklenburg Vorpommern, den ich mir als kleinen Snack auserwählte.

 

Natürlich war in diesen Hallen ordentlich Gedränge, die Häppchenjäger und die Schnäppchenjäger schubsten sich gegenseitig aus dem Rennen. Darauf sollte man gefasst sein und deshalb bin ich durch diese Hallen auch nur durchgeschwebt, haha, schön wär's gewesen.

 

Grundsätzlich bemühe ich mich ja um positive Berichterstattung allerdings sollte es ja auch ehrlich sein. Ich glaube kaum, dass sich ein kleiner innovativer Betrieb die Preise für einen Messestand leisten kann und so traf ich in der Halle Berlin und Brandenburg auch auf bekannte Namen, bei denen ich garantiert nicht einkaufen würde.

 

Die Fischbrötchen in den nordischen Regionen ähnelten sich exakt und außer dem Preis konnte ich keinen Unterschied zum normalen Straßenimbiss feststellen.

 

Aber gut, andere Regionen zu erkunden kann ja mal ganz schön sein und hätte meine Freundin mich nicht in Halle 22 A gejagt wäre ich vielleicht um die gesamten Regionen herum geschifft. Dann hätte ich aber auch die lustigen Dialekte verpasst und die strammen Waden der bayrischen Blasmusiker oder die dunklen rauchigen Stimmen der Don Kosaken auf der Bühne im Teil Russland.

 

Schließlich landete ich, wie magisch angezogen, wieder am Stand aus Wacken. Da der Kaffee schon ziemlich viel Luft in der Verpackung aufwies durfte noch eine zweite Sorte mit und ich wurde von glutenfreiem Pfannenbrot überzeugt. Es durfte mit, ich sag nur Van, hihi.

 

 

In Halle 23 A fand ich das Lebensministerium, ja, wirklich und da wurde es richtig interessant. Für mich die beste Halle der ganzen Messe, nicht nur weil sie absolut nicht überlaufen war und man wirklich Armfreiheit hatte, nein, weil sie mit wirklichen Infos aufwartete, wie Unverpacktsupermarkt, natürliche Verpackungen, Insektenschutz in den Städten, Kräuter und Pflanzen in Mischkultur, tiergerechte Haltung.

Was für ein Gegensatz zum Wurstbeutel für 5 Euro in der Halle zuvor.

 

 

Hier bin ich nun wieder, bei den Skudden, die gleich neben dem Stand der Handspinngilde zu finden sind.

 

Es gab einen Beitrag von Anke über die Vorzüge von Wolle und Katrin hat mir etwas über ihre Rohwoll - Kampagne erzählt. Sie kauft einigen Schäfern in ihrer Region, Mosel, Vliese ab und reinigt sie in ihrer Wollscheune. Dann werden die Vließe fotografiert und auf ihrem Blog vorgestellt.

 

So bekommen die Schäfer faire Preise und wir schöne saubere Fasern von einheimischen Schafen. Ihr wisst ja, ich bin ein Fan davon und möchte meinen Pullover aus Suffolkfasern nicht missen.

 

Interview im Video

 

Am Stand der Handspinngilde wurden Fragen gestellt und beantwortet, ich habe die Gabriele kennen gelernt, die einen Elfenwolle Gewinn ergattert hatte und die Wartezeit auf ihr Malottkespinnrad mit einer Testrunde an selbigem überbrückte. Ja, auch das geht bei den Mädels.

Zum Abschluss gabs noch einen Schafkuss auf die Linse.

 

Also ja, wieder ein gelungener Tag für mich. Mit Challenges, die ich gut gemeistert habe.

 

Sonst noch: es ist wirklich warm in den Hallen, außer der Tierhalle. Ich kann nur raten die Jacken und dicken Pullover an der Garderobe zu lassen.

 

Schön finde ich, dass das Tiket gescannt wird, von Menschen, nicht von Drehkreuzen.

 

Alles Liebe

Eure Tina

 

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