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Grüne Woche Berlin

Der Tag startete mit sonnigem Wetter und einer besonderen Krafttierbegegnung. Ich traf eine Taube, sie stieg mit mir in die S Bahn, pickte ein wenig neben meinem Platz herum, lief weiter und stieg an der nächsten Station wieder aus.

Solches Verhalten ist zwar total normal für den Berliner Mensch Tier Alltag allerdings war es mir bisher nie unter gekommen. Einzig ein Fuchs war neben mir, bei Grün natürlich, über die Ampel gelaufen.

 

Dies zum Beispiel meine ich, wenn ich von Krafttierbegegnungen schreibe.

 

Die Taube bedeutet für mich Frieden, Liebe, Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Anpassungsfähigkeit.

 

Die Fahrt ging weiter, ich habe das Glück, ohne Umsteigen zur Messe zu gelangen. Wieder hatte ich keinen Impuls mein Strickzeug hervor zu kramen. Ich hatte es natürlich eingepackt, nur für den Fall. Jetzt allerdings übte ich mich im Herz öffnen, genießen und spürte das absolut starke Liebesgefühl in meinem Herzchakra. Ich fühlte den Fluss der Liebe, der durch die Bahn zog.

 

Meine Challenge hieß wieder, offen zu bleiben, auf Menschen zugehen, vertrauen.

 

Wenig später setzte sich ein junge Frau mir gegenüber, die ganz verliebt in ihr Handy tipperte und dabei ein Dauerlächeln im Gesicht trug. Verständlich, dass sie sonst nichts in ihrer Umgebung wahr nahm. Ich genoss die noch größere Energie der Liebe, die nun die Bahn durchflutete. Allein bei ihrem Anblick potenzierte sich mein Glück.

Sie fuhr mit mir bis Bahnhof Zoo.

 

Danach stieg ein Pärchen ein, mit Kinderwagen. Auch diese beiden Menschen blickten sich verliebt an, es war eine andere Energie, eher eine Art Kampf. Ich klinkte mich aus. Wenn ich den Blickkontakt unterbreche geht das richtig gut.

 

Dann, kurz vor Messe Süd gab es einen weiteren Kontakt mit einem Mann. Auch da entstand ein Blickkontakt, er erwiderte ihn und Energien wurden übertragen, keine Ahnung was, ich spürte nur, dass es so war, er auch. Dann ging jeder seines Weges.

 

In der Messe, ich hatte den Eingang Süd benutzt, weil ich doch in Halle 25 wollte, war es nicht so voll wie ich befürchtet hatte. Ich holte die Kamera hervor und deshalb gibt es auch ein Video von meinem Tag.

Ja, so war es wirklich. Die Ausschilderung ist leicht verwirrend aber es gibt überall Messehelferlein die man ansprechen kann.

 

Ich schwebte, lach, durch die Halle 1-2, die Fressmeile und die Halle 27 hinüber zur 25. Logisch, meine inneren Elfen führen mich schon richtig.

Challenge: Vertrauen

 

Ich hab das gut gemacht, um das mal vorweg zu nehmen. Ich habe locker flockig gedreht ohne mein Herz zu verschließen und mich zurück zu ziehen in eine Muschel. Jaaaaaa.

 

 

 

Halle 25, ich wurde begrüßt von einem süßen Schafblick, ja wir haben ein paar Worte gewechselt.

 

Immer den Schafen und Ziegen nach fand ich auch die Handspinngilde, in einer Ecke mit Podest, daneben eine Herde Skudden. Spinnräder so weit das Auge reicht, Fasern, Erklärungen, fertige Garne.

Challenge: offen weiter zu plappern und in Beziehung gehen,

ist noch ausbaufähig da es aber meine Challenge ist bekam ich Hilfe von Ines, einer Spinnerin aus Mc Pomm die mich in ein wolliges Gespräch verwickelte. Danke Universum und Ines.

 

Über Ines und ihr Projekt mache ich euch extra mal einen Vlog, wenn es soweit ist.

 

Danach entwickelte sich eine rege Unterhaltung, später auch mit Anke, die ich seit vielen vielen Jahren kenne. Über das Pflanzenfärben und die Spinngruppe aus dem Oberhavelland. Oft sind wir uns nicht begegnet, dieses Mal allerdings war es für mich besonders.

 

Challenge: Ziele erkennen, festigen, manifestieren.

 

Anke arbeitet als Coach, das wusste ich, allerdings schreibt sie auch Artikel und ist in einem Wohnmobil gereist, quasi aufgewachsen, lol. Unsere Unterhaltung drehte sich auch überwiegend um VanLife.

 

Meine Begegnungen an diesem Tag waren so richtungsweisend, ich habe mal wieder zu Danken, mit einer tiefen Verbeugung.

 

 

Irgendwann dürstete es mich nach einem Kaffee und irgendwie sollte ich auch etwas essen. Also schlenderte ich los und blieb in der Fresshalle, 1-2, an diesem Stand hängen. Als Nightwish Fan musste ich natürlich genau hier Kaffee trinken und ihr seht, es gibt reichlich Auswahl. Verschiedene Sorten von mild bis kräftig. Ich habe mir den Milden gegönnt, sowohl als Momentkaffee als auch für zu Hause. Sehr lecker.

Die Rösterei steht wirklich in Wacken aber man kann den Kaffee natürlich auch online beziehen.

 

Hier habe ich nicht gegessen, aber lecker sahen die kleinen Viecher schon aus. Heuschrecken kenne ich, hatte ich in einem Australischen Restaurant probiert. Im Notfall ja aber normalerweise ziehe ich dem eine Bratwurst vor. Genau das habe ich gemacht, mir eine Wildbratwurst gekauft, an einem Stand in Halle 27 der einer Jagdvereinigung gehörte. Sie war ein wenig überwürzt, für meine Verhältnisse.

 

Ich esse ja eher wenig gewürzt und auch nicht alles durcheinander. Hot Dogs mit Brot, Wurst, Soßen, Zwiebeln und allerlei anderen Zutaten sind nichts für mich. Da bekomme ich sofort Rückmeldung und den Finger gezeigt von meinem Darm, also lasse ich das.

 

Challenge: auf die Ernährung achten, mit fast gut bestanden.

Pssst, ich hatte ein dickes Stück Käsekuchen bei den Brodowiner Ökobauern, war so saulecker und ein Glück war ich danach satt.

 

 

Der Tag stand für mich im Zeichen der Tiere, oben seht ihr Coburger Fuchsschafe.

Es gibt nicht zu viele Tiere zu sehen in den Hallen, einige Rassen, die man hier züchtet werden vorgestellt. Zu den Schafen gab es schöne Erklärtafeln und bei den Kühen konnte man sich mit den Züchtern unterhalten. So erfährt man sehr viel rund um die Haltung der Tiere.

Hier musste ich kurz stehen bleiben, herrlich der Anblick, so richtig urig.

Im Hintergrund werden Mutterkühe vorgestellt und berwertet, ich meine es waren Galloways, aber ich bin keine Kuhexpertin.

Allerdings finde ich es gut, dass man mehr auf Tiere setzt, die für eine ganzjährige Weidehaltung geeignet sind.

 

Ich kam an diesem Spot nur vorbei, weil ich den Weg zu den Handspinngildemädels ein wenig aus den Augen verloren hatte, kicher. So lief ich ein zweites Mal durch die Tierhalle und erlebte Kuhliebe und blöckende Lämmchen.

 

Fazit für mich, der Weg ist es wert.

 

Auf dem Heimweg gesellten sich zwei Liebespaare in meine Nähe, das war wohl der Tag der Liebe, ich liebe es.

 

Ich werde einen zweiten Rundgang machen und eine andere Halle mit in meinen Tourenplan aufnehmen. Denn, es gibt dort noch so viel mehr zu entdecken.

 

Habt einen schönen Abend

 

Eure Tina

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